Schülerinnen und Schüler des EvSz können sich, ab Klasse Acht der WFS und ab Klasse Sieben zu einer AG der Gesamtschule, zu dieser Ausbildung anmelden.

 

Regelmäßig bewerben sich viele Schülerinnen und Schüler der WFS, für die Ausbildung zur Schulsanitäterin oder zum Schulsanitäter. Seit 2014 arbeitet die WFS und die auch die EGH mit der Johanniter Unfallhilfe zusammen. Zuvor wurden die der Schulsanitätsdienst (SSD) vom Malteser Hilfsdienst ausgebildet. In der Gesamtschule konnte erstmals eine AG zur Ausbildung eingerichtet werden. Diese AG erfreut sich größter Beliebtheit.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule investieren 42 Unterrichtseinheiten ihrer Freizeit in die Ausbildung zur Schulsanitäterin und zum Schulsanitäter. Nach abgeschlossener Ausbildung bleiben viele Schülerinnen und Schüler der Johanniter-Jugend treu und treffen sich wöchentlich, nehmen an Wettbewerben teil oder leisten bei Veranstaltungen der Stadt Erste Hilfe.

 

Ziele

Ziel der Grundausbildung ist, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, alle Anlässe zur `Erste Hilfe-Leistung´ schnell und richtig zu erkennen und `Erste Hilfe-Maßnahmen´ selbstständig vornehmen zu können. Immer wieder werden neue Situationen erlebt, man gewinnt neue Perspektiven und erkennt seine Grenzen.

 

Verantwortung und Kompetenz

In Notfällen handeln unsere Schulsanitäterinnen und –sanitäter wie alle Ersthelfer, nach bestem Wissen und Gewissen und leisten ihren Fähigkeiten entsprechend, bestmögliche Hilfe. Die Schulsanitäter der WFS haben durch ihre Ausbildung eine hohe Verantwortung für ihre Mitschüler übernommen. Während der Unterrichtszeiten, in den Pausen und auch bei Schulveranstaltungen übernehmen sie im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten den Sanitätsdienst.Dazu gehören auch die Pflege des Sanitätsraumes, der Ausstattung und die Absprachen der Dienstzeiten, Alarmierungswege absprechen und das Vorgehen im Notfall. Die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter arbeiten im Team und haben feste Abläufe. Jeder Einsatz wird dokumentiert und nachbearbeitet.

 

Soziale Kompetenzen

Schulsanitätsdienste leisten nicht nur Erste Hilfe, sie dienen auch der Werteentwicklung und dem Aufbau sozialer Kompetenzen. Sie lernen, mutig im Team einen Dienst zu tun, bei dem es auf Zuverlässigkeit, Engagement und Teamgeist ankommt. Diese Eigenschaften stärken ihre Persönlichkeit.Schulsanitätsdienste tragen damit zur Verbesserung der Bereitschaft zum Helfen bei. Helfen wird zur Selbstverständlichkeit. Hände, die helfen, schlagen nicht!

 

Koordiniert wird die Ausbildung des Schulsanitätsdienstes von Frau Klotz (Lehrerin), alarmiert werden die Schulsanitäter durch Frau Siebenbach (Sekretärin), ausgebildet werden die Schülerinnen und Schüler von Frau Hagemann (Johanniter Unfallhilfe und Pfarrerin in Hilden), der wir dafür sehr danken.

 

 

Im Evangelischen Schulzentrum Hilden werden sportinteressierte Schülerinnen und Schüler der Stufen 7-9 dazu qualifiziert, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote in unserer Schule und in ihren Vereinen zu gestalten und durchzuführen.

Streiten, aber richtig!

Die Streitschlichter erhalten am Evangelischen Schulzentrum eine Ausbildung zum Streitschlichter. Sie helfen unseren Schülerinnen und Schülern, sich beim Streit auf eine Lösung ihres Konfliktes friedlich und nach Regeln zu einigen.

Sie werden angeleitet, eine Lösung zu finden, die die Interessen aller Konfliktpartei berücksichtigt. So erfahren auch die Streitenden ein sinnvolles Streiten.
Streitschlichterinnen und Streitschlichter erlernen Konfliktlösungsstrategien nach klaren Regeln.

Die Beraterinnen in den Schulen orientieren Ihre Arbeit daran, dass auch professionelle Pädagogik nicht in allen Fällen ausreicht. Unsere Klientel sind Schülerinnen und Schüler aller Klassen mit ihren Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen. Wir vereinbaren nach Erstgesprächen Einzelstunden mit den betreffenden Kindern und Jugendlichen. Diese finden in der Regel einmal wöchentlich zu einem fest vereinbarten Termin statt. Wir verankern unsere Arbeit in Kontakten mit den Bezugspersonen, wobei aber die Vertraulichkeit der Gespräche und die Schweigepflicht der Beraterinnen wichtigste Leitlinie ist. Wenn wir den Auftrag der Familien oder der Jugendlichen bekommen, stellen wir Kontakte zu Ärzten, Kliniken, Jugend-und Sozialämtern her und vermitteln gegebenenfalls dorthin. Wir arbeiten mit Rat suchenden Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Eltern an vielfältigen Themen, wie zum Beispiel Aggressions- und Gewalterfahrungen, Defiziten der Sozialisation, Orientierungslosigkeit oder Ängsten.  Wichtig für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ist die Ausstattung der Räume mit Spielmaterial und Gelegenheiten zur Bewegung und zum Ausdruck von Emotionen. Dazu ist eine gewisse räumliche Abgeschlossenheit von der Schulumgebung gewährleistet. Unser Team besteht aus drei Mitarbeiterinnen mit langjähriger Berufserfahrung: einer Beratungslehrerin mit therapeutischer Zusatzqualifikation, einer Diplom Psychologin und Familientherapeutin, sowie einer Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeutin. 

Kontakt: 02103/363 538 (AB)

   
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